Die Perle in den Bergen… (von Fabian Reichstein)

Mitte Juni sollte es für mich endlich wieder nach Frankreich gehen, diesmal ins Gebirge von Süd- Ost- Frankreich.

(Auf diesen Anblick hatte ich mich gefreut…)

(Wenn noch der Nebel über der Gegend liegt – ist die es die schönste Uhrzeit...)

Bei dieser Tour gab es keine Begleitung, weshalb ich auf mich alleine gestellt war, was aber auch Vorzüge hat, so muss man sich mit niemanden arrangieren und macht einfach das, worauf man Lust hat. Schnell das Futter von Meister Brauns geordert und es konnte losgehen. Im Gepäck hatte ich hauptsächlich die Yellow- Scopex und eine kleine Portion Dickenmittel (welche bei keinem Frankreich Trip fehlen dürfen), ich setzte sie allerdings abermals nur als Joker an einer Rute ein.

(Dieses Jahr habe ich sehr oft die Scopex Boilies im Einsatz gehabt, egal ob in Frankreich oder Zuhause. Die Fänge waren überwältigend! Einen super Köder hat der Brauns da gebaut!)

(Mit WSC Liquid – ein Bringer…)

Die Scopex Pillen haben sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingsköder etabliert, sie arbeiten einfach super unter Wasser und sind mega fängig. Zu Anfang fischte ich an einer Staustufe eines Flusses, die Kulisse war einfach malerisch, doch das Gewässer zu tief und das Wasser einfach zu kalt, weshalb ich die Session dort frühzeitig abbrechen musste.

(Steile Wände- enge Täler…)

(Optisch ist der Fluss einfach toll, so wild und abenteuerlich, jedoch fängig war er leider nicht, dabei hatte ich mich so darauf gefreut dieses Wasser zu befischen)

Nun ging es zur zweiten Etappe, ein kleiner Stausee an dem ich schon mehrmals gefischt habe. Das Gewässer ist schwieriger, als es auf den ersten Blick aussieht, so entscheiden die äußeren Bedingungen in erster Linie über den Erfolg, und darüber hat man selber keinerlei Einfluss. Doch alles war perfekt bei der Ankunft, der Wasserstand war hoch, die Temperatur top und wie sich später herausstellte hatten die Karpfen erst vor kurzem gelaicht und waren nun gierig auf Futter!

(Blicke…)

Als Spots wählte ich das Ende der Uferkante und die Kante zum Alten Flussbett, mit dieser Entscheidung sollte ich goldrichtig liegen. Zum Einsatz kamen 24mm Scopex Knicker, entweder als Schneemann oder Bodenköder und Mais als Beifutter, außerdem schraubte ich zumindest in den ersten beiden Tagen die Futtermenge ordentlich in die Höhe, um möglichst viele Fische auf die Plätze zu locken. Schon ab der ersten Nacht ging die Orgie los und sie sollte sich in den nächsten Nächten noch steigern!

(Schuppis waren dominant...)

(…doch es waren auch Dicke dabei…)

(Ein kleiner Twotone… mancher würde ein Two-Tone-Fest feiern? 🙂

(Ein Standardschuppi)

(Bauchige Schuppis sind es einfach…)

(Ein weiterer Two-Tone…)

Schlaf war Mangelware und das machte mir merklich zu schaffen… Leider sind 95% des Bestandes Schuppis und so war ich froh, welche der seltenen Spiegler fangen zu können.

(Die Spiegelkarpfen sind alles Unikate, wunderschöne Tiere so wie dieser mit 19,5Kg.)

(Immer für einen Fisch gut, bei mir gerne als Joker, der Dickenmittel als Schneemann. Hier schon stark ausgewaschen nach einer Nacht…)

(Über diese traumhafte Zeile habe ich mich riesig gefreut, beide Seiten vom Fisch sind perfekt.)

Ich fotografierte fast nur Fische über 15 Kg und das mit dem Selbstauslöser möglichst direkt nach dem Fang, da die ständigen Schwankungen des Wasserstandes ein Risiko beim Hältern darstellen. Zufälligerweise hatte sich ein deutsches Pärchen mit samt Hund auf dem Campingplatz am See niedergelassen, dadurch bekam ich nun auch regelmäßig netten Besuch und hatte die Option schon in den frühen Morgenstunden einen Fotografen da zu haben, worüber ich gerade beim letzten Fisch der Session sehr froh war.

(Die kleine Mila ist ein ungarischer Vizsla- Jagdhund, ein Wirbelwind der immer wieder viel Freude machte und einfach bezaubernd ist.)

Hier mal einen ganz Lieben Gruß an Katrin, Zoltan und Mila. Vielen Dank für die tollen Gespräche und eure Hilfe.

(Am frühen Morgen des letzten Tages lief dann noch einmal eine Rute ab und ich konnte meinen größten Karpfen des Trips fangen, ein Traum von Fisch mit 24,5Kg.)

(Die Fische hatten das Futter voll angenommen!)

(Ein weiterer schöner Spiegler…)

Nach vier Nächten an diesem See war es Zeit nach Hause zu fahren, die Bilanz spricht wohl Bände: 13 Karpfen gefangen und einen verloren, dazu einen Big- Fish, einen Beauty und auch der Rest hatte ein hohes Durchschnittsgewicht. Ein Erholungsurlaub war das diesmal nicht, aber es kommen auch wieder schlechtere Zeiten.

(Der See und das Tal hüllen sich im Nebel. Während es tagsüber unerträglich heiß war, kühlte es sich nachts angenehm ab.)

In diesem Sinne…

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