Das Sommerloch… (von Philipp Magenheimer)

Hitze, Kraut, Mücken und Badegäste,…-

durch seine Begleiterscheinungen zählt der Sommer anglerisch nicht gerade zu meiner bevorzugten Jahreszeit. So auch in diesem Jahr. Was Fangerfolge und Fischgewichte angeht kann ich einfach nicht an das Frühjahr anknüpfen, das typische Sommerloch eben.

(Aber auch im Sommerloch geht immer was…)

Um die Motivation für meine Lieblingsjahreszeit – den Herbst – nicht zu verlieren, stelle ich meine Angelei in den Sommermonaten um: kurze Sessions an die nahegelegenen Seen vor meiner Haustür. Selten länger als eine Nacht, oft nur wenige Stunden. Der Vorteil: das leichte Gepäck belastet nicht unnötig, die Begleitung durch Freunde oder Familie sorgt für Abwechselung.

(Da freut sich auch die Familie wenn es läuft…)

Futter und Köder passe ich ebenfalls auf das veränderte Vorgehen an. Während ich im Frühjahr versuche die Fische im kalten Wasser durch kleine, auffällige Boilies, Groundbait, Partikel, Liquid und Pellets zu mobilisieren, lautet das Motto im Sommer „Selektion statt Attraktion“. Futterkonkurrenten wie Weißfische oder die zahlreich vorhandenen Satzkarpfen in den Vereinsgewässern meiner norddeutschen Heimat sorgen andernfalls für schlaflose Nächte.

(Schöne Sonnenuntergänge – das ist der Juli…)

Der obligatorische Fluo Pop Up als Köder muss einem steinharten Sinker weichen. Ideal: die „Weightless Hookbaits“, an denen sich die Plagegeister die Zähne ausbeißen. Auch die genannten hochattraktiven Futterkomponenten werden in die Sommerpause geschickt. Meine Wahl fällt stattdessen auf großkalibrige Boilies, die auf den ersten Blick eher langweilig erscheinen.

(Es muss nicht immer extrem aufwändig sein. Mit einem Weightless N-Butyric Acid oder GLM Hookbait in Kombi – läuft es…)

In diese Kategorie fallen z. B. die „LT Fisch-Buttersäure“-Boilies, deren günstiger Preis nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es sich hier um einen absoluten Qualitätsboilie handelt. Diese lasse ich dann noch gerne für mehrere Tage in der Sonne trocknen, bis sie wirklich steinhart sind. Zu guter Letzt wird schließlich noch die Futtertaktik adjustiert.

(Klein aber ein Grund zur Freude…)

(So kann das Sommerloch weiter gehen…)

Satt konzentrierter Futterplätze verteile ich die Boilies über ein breites Areal. Schließlich möchte ich nicht den ersten Karpfen der vorbei kommt direkt haken, sondern die Fische beschäftigen und mit regelmäßigem Anfüttern dafür sorgen, dass durch den Futterneid die größeren Exemplare die Plätze belagern.

Produkte aus diesem Beitrag

Fischige Boilies

GLM Boilies

Ab 16,90 

8,45  / kg

Hookbaits

Wafter Hookbait

Ab 9,90 

8,25  / 100 g

Groundbait

Groundbait

14,95 

4,98  / kg