Nowatzki und Geis in Frankreich – der Sommerurlaub

Kevin Nowatzki

Da ist er schon wieder, der Herbst. Heuer hat sich der Altweiber Sommer seeehr lange hin gezogen, bei uns im Einzugsgiebt FFM hatten wir teils bis in den Oktober Spitzentemperaturen von bis zu 25 Grad! Da hatten die Fisch nicht so bock auf Futter und es lief ohne hin noch so rund. Gerne erinnere ich mich an meinen Sommerurlaub mit meinem guten Freund Kevin zurück. Da hatten wir genau die eine verregnete Woche im August erwischt. Bei schwül-warmen 32 Grad ging’s los an einen kleinen Baggersee, der sich allerdings als verdammt kniffelig herausstellen sollte. Die sehr heißen Temperaturen machten nicht nur uns oberhalb der Wasseroberfläche zu schaffen, auch unter Wasser hatten die Karpfen keinen besonders großen Ansporn sich aus den Krautfeldern heraus zu bewegen. Nach 3 Tagen allerdings gab es einen Wetterumschwung: 6 Tage Regen, Wind und Wellen wurden angekündigt. Darauf hatten wir gehofft. Wir packten unsere 7 Sachen und fuhren weiter ins Landesinnere, an einen großen Stausee.

Hundehütte
Sommer, Sonne, Kaktus: am ersten Tag gab’s nochmal Kaiserwetter.

Mit dem Boot ging’s auf eine große Landzunge. Für den ersten Tag nahmen wir noch das gute Wetter der vergangenen Woche mit. Bis zum Abend lagen dann auch die Ruten und der erste Fisch kam bereits am nächsten Morgen. Gefolgt von unzähligen weiteren Karpfen zwischen 5-15kg verbrachten wir eine tolle Woche an diesem atemberaubenden Gewässer dass (noch) abseits des Szenegeschehens mitten in der Prärie seinen ruhigen Flair ausstrahlt.

Nowatzki am moven
It’s time to move: Kevin mit beladenem Boot auf dem Weg zum Angelplatz.

Wenn ich jetzt im Nachhinein diesen Trip Revue passieren lasse, hat sich wieder vieles hinsichtlich der Angelei bestätigt. Ich hatte bedingt durch Wetterwechsel und Fischbestand auf die bekannte “grobe Kelle” gesetzt sowie ausschließlich auf Fischmehlkugeln (GLM & Dickenmittel). Kevin hingegen hat wie so oft schon eine bunte Mischung von Dosenmais über P-Mix bis hin zu Senior Spice quer Beet in moderaten Mengen gefüttert. Wo ich es mit Masse, großen Hookbaits von 30mm und monotonen Spots auf den “Big Fish” abgesehen hatte, angelte Kevin einfach drauf los und ihr könnt es euch schon denken wie die Story ausgeht: Kevin fängt die zwei Dicksten des Trips und ich freue mich über schöne Fische bis 35 Pfd.

 Geis Spiegler
Huch, den kennen wir doch 🙂

Immer wieder schön und interessant zu sehen das es eigentlich keine wirkliche “Big Fish”-Taktik gibt, am Ende fängt meistens derjenige die großen Fische, der einfach am meisten angeln geht. Oder in diesem Fall mehr fängt. Egal wie, gefreut haben wir uns beide trotzdem riesig über die Fisch und die gemeinsame Zeit am Wasser. Meinen Großfisch-Wahn den mir Social-Media und die bekannten Lektüren der Szenegurus ins Ohr gesetzt haben, konnte ich nach diesem Trip wieder in die Bücher verbannen und mich meiner Zeit am Wasser wieder mehr erfreuen.

Ende vom Lied ist: schaltet öfter mal euer Social Media offline und genießt die wenigen Stunden die ihr am Wasser verbringen könnt, das richtet sich besonders an die Jungangler dort draußen. Genießt die Zeit in der Natur und macht euch einen schönen Herbst.

Euer Jakobus

Mehr von Naturebaits: https://www.instagram.com/naturebaits.de/?hl=de

Die passenden Frankreich-Boilies: https://naturebaits.de/produkt/p-mix/

Nowatzki mit Glubschi
Der Glubschauge ist gefangen, nach diesem Fisch lief’s erst so richtig an bei Kevin.
Schuppe wächst nach
Noch nie gesehen bis Dato: so sieht eine Schuppe aus, die gerade nachwächst.
 Nowatzki
Kevin’s “Big One” bleibt erstmal unter Verschluss, das sind wir den Locals schuldig.
 Dsc7636
For the Future: der kleine Bruder vom Spiegler vorher.
 release the Gummerich
See you soon, bis zum nächsten mal.

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Dickenmittel 2.0 Boilies

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