Daniel Schmitz: Mega-Session am Bleder See

Im letzten Jahr (2019) hieß es für meine Freundin und mich zum zweiten Mal „auf zum Bleder See“! Bereits 2018 hatten wir eine erste Reise unternommen und ich konnte direkt meinen PB mit 29 Kilo auf Fermented Banana Boilies fangen. Bei unserem zweiten Trip hatten wir noch ein befreundetes Paar dabei und waren sehr gespannt, ob wir nochmal so erfolgreich sein würden…

Alles oder nichts am Bled – ein kleiner Rückblick

Beim ersten Trip war die Angelei alles andere als einfach, ganze 4 Tage lang fingen wir gar nichts, doch dann kam tatsächlich noch der erlösende Fisch und was für einer das war… Die Erwartungen waren vor unserer 2019er Tour entsprechend hoch. Die Vorbereitung startete bereits Wochen zuvor und die verschiedensten Szenarien wurden durchgesprochen, so dass wir den Tag der Abfahrt kaum erwarten konnten.

Der 29 Kilo Brummer aus 2018 – nach 4 Tagen blank!

Typisch Bled: Fische gefunden – trotzdem nichts gefangen

Kaum angekommen, schnappten wir uns ein Fahrrad und verschafften uns einen ersten Überblick über die Lage am See. Es dauerte nicht lange, bis wir die ersten Fische im glasklaren Wasser lokalisieren konnten. Der Spot für den ersten Morgen war gefunden!

Nach der erfolgreichen Suche kühlten wir uns im Wasser ab und begannen das Tackle vorzubereiten, denn der Wecker für den nächsten Tag war schon für 04:00 Uhr gestellt.

Voller Anspannung saßen wir am nächsten Morgen am Platz – doch die Bissanzeiger blieben trotz guter Verteilung der Ruten auf die verschiedenen Spots still. Nachdem wir keine Fischaktivität mehr feststellen konnten, hieß es für uns nur eins: Platzwechsel. Wir entschieden uns für einen Spot, der zum einen sehr nah an unserer Wohnung lag und an dem zum anderen gut durch andere Angler in den letzten Tagen gefangen wurde. Diese Entscheidung sollte sich für richtig herausstellen.

30,7 Kilo zum Auftakt

Am ersten Abend um 22:00 Uhr war es dann soweit: Full Run! Schon beim Aufnehmen der Rute war klar – das kann kein kleiner Fisch sein. Das Gefühl täuschte mich nicht und nach einem harten Kampf, war ein riesiger Schuppi im Licht der Kopflampe zu erkennen – es war mein neuer PB. Die Waage blieb bei 30,7 Kilo stehen. Der wunderschöne Two-Tone hatte sich die Mischung aus Dickenmittel 2.0 Boilies und Fermented Banana Boilies schmecken lassen. Der Urlaub war bereits jetzt zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden. Doch bereits beim Zurücksetzen des Fisches, lief die nächste Rute ab und wir glaubten unseren Augen kaum, was zum Vorschein kam. Es war ein Fisch, von dem viele Angler und auch ich bislang nur träumten: ein Ghostcarp. Der See zeigte sich schon am ersten Abend von seiner besten Seite. Ein einmaliges Erlebnis!

Gleich der erste Lauf war der größte des Urlaubs 30,7 Kilo – einfach unfassbar!

Platzkampf mit Aha-Effekt

Die nächsten Tage verliefen ebenso erfolgreich wie der erste aufgehört hat. Wir konnten weitere Fische an unserem Spot fangen, was durch andere Angler nicht unbemerkt blieb, so dass wir einen harten Kampf um den besten Spot miterleben mussten. Zwischenzeitlich fischten drei weitere Angler den Spot an, weshalb wir uns entschieden, eine Angelstelle ca. 50 Meter weiter auszuwählen. Es zeigte sich wieder einmal, wie wichtig qualitativ hochwertiges Futter ist, denn die Bissfrequenz lag ganz klar auf unserer Seite. Wir verbuchten teilweise Doppelruns und so gelang es uns, neben einem perfekten Zeiler auch neun weitere Fische zu fangen. Hierunter zählten auch ein 26 und ein 29 Kilo schwerer Spiegler.

29 Kilo, der zweit schwerste Fisch der Tour – wieder auf Fermented Banana!
Ein Bild für die Ewigkeit – 26 Kilo vor malerischer Kulisse!

Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen und wir sind gespannt welche Überraschungen der See 2020 für uns bereithält.

Daniel Schmitz

Autor

Daniel Schmitz

stammt aus dem Kölner Raum und ist schon lange treuer Naturebaits Kunde. Daniel weiß, wie wichtig die richtige Futterqualität ist: Am berühmt berüchtigten Bleder See in Slowenien wurde sein aufgebauter Futterplatz mehrmals von anderen Anglern besetzt, doch es lag nicht an der Stelle, sondern am Futter! Daniel setzte sich ein paar Meter weiter und fing weiterhin besser als alle anderen, darunter hohe Fünfziger und sogar ein 30,7 Kilo Schuppi!

 

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