Ein tolles Feedback und Bericht wurde uns kürzlich zugesendet. Langjähriger Kunde Armin Egger hat eine dieser Session erwischt in der alles wie am Schnürchen lief – und das im Winter! Lest selbst und lasst euch von Armin’s Story inspirieren:
„Hallo Naturebaits Team,
Ich hoffe Ihr seit gut ins neue Jahr gestartet und ich wollte mich bedanken wie schnell eure Lieferungen rausgehen wenn man Futter benötigt. Und über die Qualität braucht man gar nicht anfangen zu reden🤩🙏
Ich schreibe euch hauptsächlich deshalb weil ein Freund und Ich Anfang Januar eine übelst krasse Session hatten wie ich es noch nie zuvor im Winter erleben durfte und ohne deine Baits glaube ich wäre es nicht so dick gekommen!
Ich und mein Kumpel waren Anfang Januar für sechs Tage in Italien an einem recht kleinen Baggersee mit ca. 15m Tiefe unterwegs um dort zu versuchen ein paar Brüder ans Band zu bekommen. Letztes Jahr waren wir Anfang Februar am gleichen See und mein Kumpel sagte gleich er hätte noch eine Rechnung offen da ihm dieser Ort zuletzt nur die kalte Schulter zeigte. Ich hatte Glück und konnte den ein oder anderen überlisten. Im Winter finde ich zählt jeder einzelne Fisch und man muss sich einfach eine feine Zeit am Wasser machen, lecker essen und die Ruhe genießen.
So hatten wir es auch diesmal vor…
Ich war sehr skeptisch da das Wetter alles andere als fängig für mich erschien. Die ersten zwei Tage waren milde Temperaturen bis teilweise 11 Grad am Tag und 6 in der Nacht vorhergesagt, was eh super war aber die restliche Zeit Wolkenlos und Eiskalt bis -3 Grad und windig. Dazu kam noch dass der Luftdruck von 1008 auf 1035 steigen sollte und Vollmond kam auch noch dazu. Dem war auch so👍
Am See angekommen gab es erstmal Kaffee bei unserem italienischen Freund Sandro und in Gesprächen vertieft wurde es Mittag bis wir zum Platz kamen und begannen aufzubauen. Sandro sagte uns auch dass die Fische zur Zeit viel unterwegs sind und gut fressen.
Wir entschieden uns daher gar nicht erst mit dem Deeper zu schauen wo die Fische sind sondern einfach die Ruten für die erste Nacht schön aufzuteilen und verschiedene Tiefen zu probieren. Gesagt getan. Wir fuhren mit der ersten Rute legten sie auf ca. 5m ab und fuhren zurück. Als wir mit der zweiten Rute fertig waren machte sich die erste schon bemerkbar. Was geht denn jetzt ab! Die Schnur nochmal nachgespannt doch dann lief er ab. Erster Fisch für ihn an diesem Gewässer. Mission Check ✔️ Wir freuten uns sehr. Nicht selbstverständlich im Winter… Schnell brachten wir wieder die Rute zum Spot und es dauerte nicht lange lief schon wieder der nächste Raus. Wunderschöne Fische zwischen 10-15 kg.An diesem Tag schafften wir es nicht einmal alle 6 Ruten zu legen. In der ersten Nacht angelten wir gar nicht sondern Fütterten nur ein wenig mit 1-2 Groundbait Ballen mit Aktivator und Liquid , Teig, und eine Hand voll Boilies pro Spod.
Da letztes Jahr schon Dosenmaisedges mit Boilies, Teig und Groundbait schon zum Erfolg führten setzte ich heuer natürlich auch wieder darauf. Zusätzlich holte ich mir noch den Affenkönig in 16mm und den Freshwater Groundbait. Am Haar boot ich entweder ein Dosenmaisedge mit Fake Maiskorn an oder einen 16mm Fermented Banana mit Fakemaiskorn meist in Pink an. ( Siehe Foto)
Am nächsten Morgen aufgestanden legeten wir wieder die Ruten neu und es biss wieder wie Wild. Unglaublich was hier im Winter abging. Nach jedem Biss legten wir wieder 1-2 Ballen nach, bröselten ein bischen Teig dazu und verteilten untypisch für Winter großflächig Boilies. Die ersten drei Tage gingen um und es Eskalierte komplett bis der Wetterumschwung kam. Es wurde Kalt, schön und die Bisse wurden weniger und die Fische kamen eher in meinen Bereich wo es generell etwas tiefer war. Trotz des hohen Luftdrucks und der Kälte liefen meine Stellen. Meine Rute mit den meisten Bissen lag auf 5m. Immer wieder brachte dieser Spod Fisch und langsam ging mir der Groundbait und der Teig aus. Am vorletzten Tag hatte ich nur noch Boilies und Edges. Jede Rute die jetzt ablaufen würde werde ich nur mehr punktuell mit ein paar Edges und Boilies füttern, das war mein Plan und so tat ich es auch. In der letzten Nacht ging bei mir gar nichts und mein Freund Steven konnte den 49sten Karpfen für uns über den Kescherrand ziehen. Immer wieder scherzte ich dass doch auf diese Masse was wir hier fangen durften sich doch einmal ein großer Fisch auch verirren musste, denn wir wussten es gibt sie hier aber wenige. Den Vormittag nutzten wir zum Trocknen und auftauen unsrer Sachen und machten uns langsam startklar für den Heimweg nach Tirol.
Mein Bissanzeiger ertönte nochmal. Geil 🤩 wahrscheinlich der letzte Fisch. Ich stieg ins Boot, fuhr über den Schilfgürtel hinweg in Richtung meinem ca.220m entfernten Spod. Der Platz welcher am besten lief. Über dem Fisch merkte ich das hier mehr Gewicht dahinter steckte er kam kurz hoch, ich sah ihn kurz und bekam sofort Schnappatmung. Nun hatte ich doch noch einen riesigen Burschen am Band das war mir sofort klar. Er nahm mir wieder die gesamte Schlagschnur von der Rolle und stellt sich in die Tiefe. Schlussendlich kam er dann doch hoch und ich hatte ihn im Netz. Ein einzelnes Dosenmaisedge und ein pinkes Fakekorn on top war der Erfolgsköder. Auch der Universal Carp Haken griff wie immer Bombe! Ich konnte es kaum glauben! 6Tage, 49Fische und die Nummer 50 so eine Maschine mit 26kg und das Mitte Januar 🤪😳 einfach nur verrückt! Ich musste euch die Story einfach erzählen. Nicht weil ich mich mit meinem Fang rühmen möchte sondern aus purer Freude. Vielen dank für eure Top Arbeit die ihr leistet und eure fängigen Köder. Die Videos feiere ich auch sehr🤩👍
Liebe Grüße aus Tirol und Petri
Armin Egger✌️“
Die Redaktion: „Wahnsinns Story Armin, mega Session, dickes Petri! Wir freuen uns auch sehr über dein positives Feedback, vielen Dank 🙂 Hoffentlich bleibt es weiterhin so bissig bei dir und Du kannst die Zeit am Wasser genießen.“
Mehr zum Thema Winterangeln: https://youtu.be/bX74-dtUaDo?si=9-gmf1todKe2hID_







