Frankreich ist und bleibt das Sehnsuchtsziel für viele Karpfenangler aus dem deutschsprachigen Raum. Kurze Anfahrtswege, tolle Gewässer und die Aussicht auf kapitale Fische locken jedes Jahr viele Angler ans Wasser. Dass eine solche Tour nicht nur fischreich, sondern auch richtig gesellig sein kann, bewweist uns Adrian mit seiner Fangmeldung vom Michele’s Lake in Frankreich.
Zusammen mit Angelkumpel Chris ging es Anfang Oktober zum Karpfenangeln in Frankreich für eine Woche an das ca. 20 Hektar große Gewässer nahe der deutschen Grenze – mit im Gepäck: jede Menge Erfahrung, gute Laune und die bewährten Köder von Naturebaits.

Das Gewässer: Michele’s Lake im herbstlichen Gewand
Nach einem heißen Sommer hatte der See rund einen Meter Wasserstand verloren. Um die Fische optimal zu schützen,galt vor Ort die vernünftige Regel, keinen Fisch an Land zu bringen – eine Maßnahme, die von den Anglern gerne mitgetragen wurde.
Nach einem herzlichen Empfang durch die Betreiberin Michele bezogen Adrian und Chris die Stelle 4. Der See bot perfekte Voraussetzungen:
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Struktur: Abwechslungsreicher, überwiegend schlammiger Boden mit mehreren Rinnen, Löchern und harten Flecken in den tieferen Bereichen.
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Tiefen: Angelbare Wassertiefen zwischen 1 und 2 Metern.
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Taktik: Dank des großen Bereichs, den die beiden für sich hatten, konnten sie sich optimal auf die wechselnden Bedingungen einstellen.

Die Köder- & Montage-Taktik: GLM trifft Mad Max
Nach einem erfolgreichen Start am Sonntag machte den beiden Anglern zunächst eine typische Ostwetterlage mit kalten Nächten und starkem Temperaturwechsel zu schaffen – die Fische bissen verhalten. Doch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch folgte der erhoffte Wetterwechsel, und der Platz explodierte regelrecht!
Am Ende standen über 30 gefangene Karpfen zu Buche. Der absolute Schlüssel zum Erfolg war eine clevere Futter- und Köderstrategie:
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Die Boilie-Mischung: Eine fängige Kombination aus GLM- und Mad Max-Kugeln in den Durchmessern 16 mm bis 24 mm.
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Die Vorbereitung: Die Kugeln wurden bereits zwei bis drei Tage vor dem Einsatz in einem passenden Liquid eingelegt, um maximale Attraktivität im Wasser zu entfalten.
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Der Futterplatz: Es wurden größere Futterplätze mit maximal einem Kilogramm der eingeweichten Kugeln angelegt.
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Das Rig: Kein Hokuspokus, sondern bewährte Handwerkskunst – ein klassisches Combi-Rig bestehend aus einem steifen Mono-Vorfach mit einem weichen, 3 Zentimeter langen Endstück.

Fazit: Mehr als nur Angelurlaub
Neben dem beeindruckenden Fangergebnis kam auch das Drumherum nicht zu kurz: Eine Woche voller Spaß, bester Verpflegung, tiefgehender Gespräche und – wie es sich für einen gelungenen Angeltrip gehört – kühlen Getränken.
Ein dickes Petri Heil an Adrian und Chris zu dieser fantastischen Session am Michele’s Lake!



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Karpfenangeln in Frankreich? Jan Brauns zeigt dir im Video wie’s geht:

